Staude · Familie Verbenaceae

Patagonisches Eisenkraut

Verbena bonariensis

Sonne 1–2 m × 0,3–0,9 m Blüte: Juni–Oktober bis −18 °C
Blütenfarben Farbe anklicken

Kurz gesagt in 10 Sekunden gelesen

SonneSonne
Größe1–2 m
Abstand 45 cm
BlüteJuni–Oktober
PflanzungApril–Mai
WinterMulch um den Wurzelbereich

Wohin pflanzen und wie viel gießen

Sonne, Boden und Wasser.

Standort: Sonne, Boden: normal bis feucht.

Sonne

Sonne6 und mehr Stunden
Halbschatten3–6 Stunden
Schattenweniger als 3 Std.

Boden

pH-tolerant
sauerneutralalkalisch
normal bis feuchtsandiglehmig

Gießen

nur bei Trockenheitbei Regen weniger

Frost

−18 °C
Mulch um den Wurzelbereichzieht im Winter ein, treibt im Frühjahr neu aus

Wie viel Platz sie braucht

Ausgewachsene Größe.

Die ausgewachsene Pflanze neben einem Menschen (175 cm).

50 cm1 m1,5 m2 m1–2 mBreite 0,3–0,9 m
1–2 m× Breite 0,3–0,9 m

Mit 45 cm Abstand pflanzen.

Die endgültige Größe hängt von Sorte und Standort ab — wir geben die Spanne von der kleinsten bis zur größten an.

Kalender

Im Lauf des Jahres.

Monate für Mitteleuropa. Die Linie zeigt den aktuellen Monat.

Das ganze Jahr auf einen Blick

Blüte: JanuarBlüte: FebruarBlüte: MärzBlüte: AprilBlüte: MaiBlüte: JuniBlüte: JuliBlüte: AugustBlüte: SeptemberBlüte: OktoberBlüte: NovemberBlüte: DezemberAussaat: JanuarAussaat: FebruarAussaat: MärzAussaat: AprilAussaat: MaiAussaat: JuniAussaat: JuliAussaat: AugustAussaat: SeptemberAussaat: OktoberAussaat: NovemberAussaat: DezemberPflanzung: JanuarPflanzung: FebruarPflanzung: MärzPflanzung: AprilPflanzung: MaiPflanzung: JuniPflanzung: JuliPflanzung: AugustPflanzung: SeptemberPflanzung: OktoberPflanzung: NovemberPflanzung: DezemberJanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
BlüteAussaatPflanzung
Jetzt, im Oktober: nichts zu tun — die nächste Arbeit steht im März an.
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Blüte

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Juni–Oktober · violett

Aussaat

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

drinnen vorziehen: März–April; Direktsaat: Mai

Pflanzung

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

aus dem Container: April–Mai

Düngung

Nährstoffe.

Nicht düngen

Schädlinge und Krankheiten

Häufige Probleme und was zu tun ist.

Die häufigsten Probleme in Mitteleuropa. Der Schutz ist ab der schonendsten Möglichkeit aufgeführt.

Hohes RisikoMittleres RisikoGeringes RisikoRisiko für diese Pflanze laut Quelle · ohne Etikett = keine belegte Einstufung

Was Sie sehen

Weißer mehliger Belag auf Blättern und Stängeln; die Blätter rollen sich ein und trocknen aus.

Die Quelle sagt: Gehört zu den Zierpflanzen, die für Echten Mehltau anfällig sind.

So schützen Sie die Pflanze

  1. Vorbeugung
    • Sonniger, luftiger Standort; nicht an einer Wand mit stehender Luft.
    • Übertreiben Sie es nicht mit Stickstoff (üppige junge Blätter sind anfälliger).
    • Gießen Sie an den Wurzeln, nicht auf die Blätter.
  2. Von Hand sobald die ersten Symptome auftretenSchneiden Sie befallene Triebe rasch heraus und verbrennen Sie sie oder entsorgen Sie sie (nicht auf den Kompost).
  3. Schonende Spritzung zu Beginn der InfektionSchwefel oder Fettsäuren (Kaliumseife) gemäß Etikett.
  4. Chemisch — nur wenn nichts anderes hilft nur bei starkem BefallEin in Ihrem Land zugelassenes Mittel gegen Echten Mehltau.
Echte MehltaupilzeKrankheitMittleres Risiko

Was Sie sehen

Weißer mehliger Belag auf Blättern und Stängeln; die Blätter rollen sich ein und trocknen aus.

Die Quelle sagt: Gehört zu den Zierpflanzen, die für Echten Mehltau anfällig sind.

So schützen Sie die Pflanze

  1. Vorbeugung
    • Sonniger, luftiger Standort; nicht an einer Wand mit stehender Luft.
    • Übertreiben Sie es nicht mit Stickstoff (üppige junge Blätter sind anfälliger).
    • Gießen Sie an den Wurzeln, nicht auf die Blätter.
  2. Von Hand sobald die ersten Symptome auftretenSchneiden Sie befallene Triebe rasch heraus und verbrennen Sie sie oder entsorgen Sie sie (nicht auf den Kompost).
  3. Schonende Spritzung zu Beginn der InfektionSchwefel oder Fettsäuren (Kaliumseife) gemäß Etikett.
  4. Chemisch — nur wenn nichts anderes hilft nur bei starkem BefallEin in Ihrem Land zugelassenes Mittel gegen Echten Mehltau.
Mehr zu diesem Problem

Was Sie sehen

Kolonien winziger Insekten an Trieben und Knospen, klebriger Honigtau, eingerollte Blätter.

So schützen Sie die Pflanze

  1. Vorbeugung
    • Kontrollieren Sie die Pflanzen ab dem Frühjahr regelmäßig.
    • Fördern Sie Marienkäfer, Schwebfliegen, Florfliegen und Schlupfwespen.
  2. Von Hand sobald er auftrittStreifen Sie Kolonien von Hand ab oder spülen Sie sie mit einem Wasserstrahl ab.
  3. Biologisch Frühjahr bis SommerSetzen Sie Florfliegenlarven, Gallmückenlarven oder Marienkäfer aus.
  4. Schonende Spritzung bei starkem Befall, wiederholenKaliumseife (Fettsäuren) oder Pflanzenöl.
  5. Chemisch — nur wenn nichts anderes hilft nur als letztes MittelEin in Ihrem Land zugelassenes Mittel gegen Blattläuse.
BlattläuseSchädling

Was Sie sehen

Kolonien winziger Insekten an Trieben und Knospen, klebriger Honigtau, eingerollte Blätter.

So schützen Sie die Pflanze

  1. Vorbeugung
    • Kontrollieren Sie die Pflanzen ab dem Frühjahr regelmäßig.
    • Fördern Sie Marienkäfer, Schwebfliegen, Florfliegen und Schlupfwespen.
  2. Von Hand sobald er auftrittStreifen Sie Kolonien von Hand ab oder spülen Sie sie mit einem Wasserstrahl ab.
  3. Biologisch Frühjahr bis SommerSetzen Sie Florfliegenlarven, Gallmückenlarven oder Marienkäfer aus.
  4. Schonende Spritzung bei starkem Befall, wiederholenKaliumseife (Fettsäuren) oder Pflanzenöl.
  5. Chemisch — nur wenn nichts anderes hilft nur als letztes MittelEin in Ihrem Land zugelassenes Mittel gegen Blattläuse.
Mehr zu diesem Problem

Was Sie sehen

Silbrige Sprenkelung der Blätter und Blüten.

Wann Sie nachsehen sollten

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
April–September

So schützen Sie die Pflanze

  1. Vorbeugung
    • Im Freien überleben die Pflanzen meist auch bei silbriger Sprenkelung; fördern Sie natürliche Feinde.
  2. BiologischRäuberische Wanze Orius laevigatus und Milben (vor allem im Gewächshaus).
ThripseSchädling · April–September

Was Sie sehen

Silbrige Sprenkelung der Blätter und Blüten.

Wann Sie nachsehen sollten

JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
April–September

So schützen Sie die Pflanze

  1. Vorbeugung
    • Im Freien überleben die Pflanzen meist auch bei silbriger Sprenkelung; fördern Sie natürliche Feinde.
  2. BiologischRäuberische Wanze Orius laevigatus und Milben (vor allem im Gewächshaus).
Mehr zu diesem Problem

Was Sie sehen

Helle Punkte auf den Blättern, winzige hüpfende Insekten auf den Blattunterseiten.

So schützen Sie die Pflanze

  1. Vorbeugung
    • Kontrollieren Sie regelmäßig die Blattunterseiten.
    • Fördern Sie natürliche Feinde.
  2. Von Hand bei BefallEin kräftiger Wasserstrahl spült einen Teil der Insekten ab.
  3. Schonende Spritzung bei starkem BefallKaliumseife oder Pflanzenöl gemäß Etikett.
ZikadenSchädling

Was Sie sehen

Helle Punkte auf den Blättern, winzige hüpfende Insekten auf den Blattunterseiten.

So schützen Sie die Pflanze

  1. Vorbeugung
    • Kontrollieren Sie regelmäßig die Blattunterseiten.
    • Fördern Sie natürliche Feinde.
  2. Von Hand bei BefallEin kräftiger Wasserstrahl spült einen Teil der Insekten ab.
  3. Schonende Spritzung bei starkem BefallKaliumseife oder Pflanzenöl gemäß Etikett.
Mehr zu diesem Problem
Quellen (7)

Womit kombinieren

Gleiche Ansprüche, andere Blütezeit.

Sie haben dieselbe Sonne und denselben Boden und blühen in anderen Monaten — so blüht das Beet länger.

Häufig gefragt

Schnelle Antworten.

Wann blüht Patagonisches Eisenkraut?

Juni–Oktober; Blütenfarbe: violett.

Wann sät man Patagonisches Eisenkraut?

März–Mai (drinnen vorziehen, Direktsaat).

Verträgt Patagonisches Eisenkraut Schatten?

Nein, sie braucht volle Sonne.

Wie viel Platz braucht Patagonisches Eisenkraut?

Ausgewachsen 0,3–0,9 m breit und 1–2 m hoch; empfohlener Abstand 45 cm.

Blattläuse — was können Sie tun?

Kontrollieren Sie die Pflanzen ab dem Frühjahr regelmäßig. Streifen Sie Kolonien von Hand ab oder spülen Sie sie mit einem Wasserstrahl ab.

Thripse — was können Sie tun?

Im Freien überleben die Pflanzen meist auch bei silbriger Sprenkelung; fördern Sie natürliche Feinde. Räuberische Wanze Orius laevigatus und Milben (vor allem im Gewächshaus).

Quellen (7) Geprüft am 23. Oktober 2026

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